Mit ‘Asien’ getaggte Artikel

Oman

Dienstag, 17. November 2009

Am 23. Juli 1970 übernahm der heutige Monarch Sultan Qabus in einem Putsch das bis dahin mittelalterlich regierte Land von seinem Vater und führte es bis heute behutsam in einen als modern zu bezeichnenden, islamisch geprägten Staat über. Die Erdöleinnahmen wurden in die Infrastruktur gesteckt, das Land bereitet sich mit einer “Omanisierung” der Gesellschaft auf die Zeit nach dem Erdöl vor. Das bedeutet, dass die Bevölkerung weiter in den Arbeitsprozess einbezogen wird (gegenwärtig sind mehr als 50 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Oman Ausländer, die Universität bildet gegenwärtig Tausende Studenten daraufhin aus).

Oman hat erst seit etwa 30/40 Jahren eine moderne Geschichte. Vorher konnte man das Land als mittelalterlich bezeichnen. Über 500 Burgen und Festungen sind über das Land verteilt, einige noch aus dem 14. Jahrhundert. Nahezu jeder Ort im Land besitzt eine historische Befestigungsanlage. sehenswert sind die Forts von Nazwah (auch Nizwa genannt, die ehemalige Hauptstadt ist bekannt für ihr Gold- und Silberhandwerk), Rustaq, Sohar sowie der Palast von Jabrin in Zentral-Oman.

Tadschikistan

Dienstag, 04. August 2009

Die höchsten Berge der Region sind hüher als 7.000 Meter, die meisten Bergtäler im Pamirgebirge liegen über 3.500 Meter hoch. Die riesigen Gletscher sind Quellen reissender Gebirgsbäche, -flüsse und Seen, sowie Zuflüsse des Amu-Darya, der südlich des Aralsees versickert.

Die Hauptststadt Duschanbe (früher Stalinabad), wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, liegt im Südwesten von Tadschikistan. Vor der Stadt hat man einen eindrucksvollen Ausblick auf die schroffen schneebdeckten Sechs- und Siebentausender des Pamir. Sehenswert sind in Duschanbe das Volkskundemuseum und die Bibliothek der Stadt mit alten islamischen Handschriften.

Vorwiegend mit Bussen erreicht man auch die entlegensten Bergdörfer, wenn auch die Strassen durch die vielen serpentinen endlos lang sind.

Die autonome Region Gorno-Badakschan liegt im Osten von Tadschikistan entlang des südlichen Pamirgebirges. Die Hauptstadt ist Chorog. Die Nachbarprovinz in Afghanistan heisst ebenfalls Badakschan.

Pakistan

Sonntag, 02. August 2009

Im Zuge der Unabhängigkeit Britisch Indiens 1947 erlangten Indien und Pakistan ihre jeweilige Autonomie. Pakistan teilte sich in das heutige Staatsgebiet, die Region Sindh, im Indusmündungsgebiet, Teile des indischen Assam, Ostbengalen (das heutige Bangladesch), die Nordwestgrenze (Teile von Jammu und Kaschmir) sowie den Westteil des indischen Punjab. Nach einem Bürgerkrieg 1971 erklärte der neue Staat Bangladesch seine Unabhängigkeit.
Im gebirgigen und noch teilweise bewaldeten Norden von Pakistan leben noch Bären, Leoparden, vereinzelt Schneeleoparden, Bergziegen, Yaks, im Industiefland Wasservögel, Schlangen (Pythons) und Echsen, wobei die Gaviale, auch in indien vorkommende Schnabelkrokodile zu den seltensten der Welt gehören. Eine mangelnde Infrastruktur haben einen Tourismus in grösserem Ausmaß bisher nicht zugelassen. Bekannt ist nur der Norden für seine Extrembergsteiger- und Trekkingregionen (Baltistan).

Myanmar

Freitag, 10. Juli 2009

Die ersten Siedler im Raum des heutigen Myanmar waren vermutlich verschiedene Volksstämme: Karen, Mon und Tibeto-Burmesische Stämme, die aus der Gegend Osttibets kamen. Seit dem 5. Jahrhundert wird das Land von indischen einflüssen geprägt. Später wanderten Burmesen aus weniger fruchtbaren Regionen Nordasiens ein, gefolgt von Stämmen der Shan, Kachin, Chin und Han-Chinesen. Im 11. Jahrhundert begann der erste burmesische König Anawratha ein starkes Königreich zu etablieren. Die damalige Hauptstadt war Bagan. Eine rege Tempelbauaktivität setzte ein, bis zum 13. Jahrhundert sollen etwa 13.000 Tempel gebaut worden sein. Im 13. Jahrhundert wurde Bagan während eines Krieges mit einfallenden Mongolen weitgehend zerstört. Erst 1753 wurde von Alaungpaya ein neues burmesisches Königreich errichtet.

Burma wurde 1824 von Grossbritannien annektiert und 1886 dem Kolonialreich von Britisch-Indien angegliedert. Während des Zweiten Weltkrieges war es 1942 bis 1945 von Japan besetzt. Ab 1945 gehörte Burma zum Britischen empire. 1947 bildete sich auf der Grundlage einer neuen Verfassung die Burmesische Union, die dann 1948 in die unabhängige Republik Burma führte.

Okinawa

Mittwoch, 01. Juli 2009

Quer durch Pazifik und das Ostchinesische Meer verläuft eine Korallenbank und bildet das Okinawa-Archipel. Einst hat es zu China gehört. Okinawa hat dem Gebiet 1879 den Namen gegeben und ist die größte Insel.

Hier findet man tropische Regenwälder, tolle Plätze zum Tauchen sowie idyllische Strände. Auch das Kunsthandwerk, vor allem im Textilbereich, spielt eine große Rolle. Stoffe werden innovativ gefärbt und unterscheiden sich von Insel zu Insel im Okinawa-Archipel.

Die Anreise erfolgt am besten per Flugzeug. Von Tokyo aus benötigt man etwa zweieinhalb Stunden Flugzeit. Von der Hauptstadt Naha werden flugtechnisch auch andere Teile Asiens bedient. Im Zentrum Naha’s gibt es eine Vielzahl von Boutiquen. Hier kann man Textilien, Kunsthandwerk oder Tsuboya-Steingut. Tsuboya ist ein Töpferviertel aus dem späten 17. Jahrhundert, welches  östlich an der Himeyuri-dori liegt.

Seitdem die Inseln im Jahr 1879 zu Japan gehörten, wurde Naha zur Hauptstadt gewählt. Vorher war das sechs km östlich von Naha gelegene Shuri Hauptstadt.

Aserbaidschan

Mittwoch, 03. Juni 2009

Aserbaidschan befindet sich am südlichen Westufer des Kaspischen Meeres und an der nördlichen iranischen Grenze.

Im Norden grenzt die Russische Republik, im Nordwesten Georgien und im Süden Armenien an Aserbaidschan. Die Exklave Nachitschewan (5.500 quadratkilomter) mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt durch einen armenischen Korridor getrennt, an der türkischen und iranischen Grenze. Die Exklave produziert Seide, Tabak, Baumwolle, Fleisch, Getreide, Obst und Wein.

Die Exterritorialität der Gebiete Nagorno-Karabach und Nachitschewan führt immer wieder zu heftigen, kriegsähnlichen Unruhen.

Thailand Vorstellung

Freitag, 15. Mai 2009

Thailand ist ein interessantes Land das man sich auf jeden Fall mindestens einmal im Leben ansehen sollte. Im Land gibt es viele herausragende Sehenswürdigkeiten die sehr gerne von den Touristen besucht werden. Ebenso gibt es hier eine alte wie auch interessante Kultur. Touristen wird es hier sicherlich nicht langweilig, da es hier sehr viel zu sehen gibt, aber auch genauso ein ebenso vielfältiges Aktivitätenprogramm für Touristen. Thailand hat ein gutes Gesundheitssystem, aber dennoch sollte man eine entsprechende Auslandskrankenversicherung abschließe die im Notfall auch den Rücktransport übernimmt.
Die Amtssprache in Thailand ist Thai, aber vor allem in den Touristenregionen wird auch Englisch, wie Chinesisch gesprochen.
Auch ist die Kriminalitätsrate in Thailand nicht gerade niedrig. Diese bezieht sich aber nur auf Gelegenheitsdiebstähle aber nicht auf Gewaltverbrechen. Gewaltverbrechen sind in Thailand eigentlich kein Thema. Daher müssen sie sich eigentlich keine Sorgen machen, außer gewisse Grundregeln zu beachten, wie Wertgegenstände sicher im Hotelsafe zu verwahren oder einfach nicht zu viel Bargeld dabei zu haben.